Die Gemeinde besteht aus dem Hauptort Pirk und zehn Gemeindeteilen:
Der Ortsteil liegt unmittelbar an der Autobahn A 93. Von der Gemeindeverbindungsstrasse Pirk – Luhe biegt ein Abzweig zu dem nur wenige Häuser zählenden Weiler ab. Au gehörte in früheren Zeiten zur Gemeinde Luhe, was sich heute noch in der Pfarrzugehörigkeit zu Luhe zeigt. Nahe des Weilers liegt die Bonau, ein Naturschutzgebiet, in dem noch viele seltene Tiere und Pflanzen anzutreffen sind.
Die nahe der Kreuzung der Kreisstraßen NEW 30 und NEW 28 gelegene Ortschaft hat den Beinamen „Priesterdorf“, denn vier Priester gingen im letzten Jahrhundert daraus hervor: Wolfgang Koller (1922), Georg Dirnberger (1958), Andreas Uschold (1974) und Hans Klier (1987). Der schön gestaltete Platz in der Ortsmitte mit der dem Hl. Wolfgang geweihten Dorfkapelle und dem Feuerwehrhaus wird von einer mächtigen Eiche dominiert. Sehenswert ist auch die unmittelbar neben Engleshof gelegene alte Steinbrücke aus dem 17. Jahrhundert.
Von 1948 bildete der Ort zusammen mit Hochdorf eine eigenständige Gemeinde. In dieser Zeit amtierten zwei Bürgermeister: Johann Lindner von 1948 bis 1960 und von 1966 bis 1971, Johann Forster von 1960 bis 1966. Der ruhig am Waldrand gelegene Ort wird durch zwei markante Gebäude geprägt, die dem Hl. Georg geweihte Kapelle und die ehemalige Gastwirtschaft „Schlößl“. Bekannt ist der Ort durch die alljährlich am dritten Sonntag im September stattfindende Fußwallfahrt nach Pleystein, die eine über 100jährige Tradition aufweist.
Am Gleitsbach an der Gemeindeverbindungsstraße nach Irchenrieth liegt die Gleitsmühle, die bereits um 1300 n.Chr. urkundlich erwähnt ist. Wie der Name schon sagt, stand hier vormals eine Mühle. Das Anwesen wird nun liebevoll saniert.
Der an der Kreisstraße NEW 30 gelegene Ort verfügt über einen schönen, im Rahmen der Flurbereinigung errichteten Glockenturm. Zusammen mit Enzenrieth bildete Hochdorf von 1948 bis 1971 die eigenständige Gemeinde Enzenrieth. Von Pirk kommend fällt bereits von weitem sichtbar das Anhängerzentrum Seidl auf.
Der hoch über dem Luhetal auf einer Bergkuppe gelegene Ort bietet einen herrlichen Rundblick, insbesondere auf die mächtige Burgruine Leuchtenberg. Er liegt unmittelbar an der Landkreisgrenze zu Schwandorf. Auf den „Golanhöhen“, wie Matzlesberg wegen seiner Lage oft genannt wird, hat im urtümlichen Dorfwirtshaus der Familie Eckl der Schnupferklub „Safari“ sein Vereinslokal.
Der an der Gemeindeverbindungsstrasse von Pirk nach Trebsau gelegene Ortsteil besteht nur aus wenigen Anwesen. Der Name deutet auf eine früher dort betriebene Ziegelbrennerei hin.
Zwei Kilometer südlich von Pirk liegt der Ort Pischeldorf, der sich in den vergangenen Jahren durch die im Rahmen der Flurbereinigung durchgeführte Dorferneuerung zu einem Schmuckstück gewandelt hat. Der offen gelegte Dorfbach trägt hierzu wesentlich bei. Beeindruckend ist auch die östlich von Pischeldorf beginnende Weiherkette in Richtung Hochdorf. Pischeldorf war die Heimat des im Jahr 1993 leider früh verstorbenen Gosl-Michl. Mit diesem Original war auch die Pischeldorfer „Eier-Kirwa“ verbunden, die in den achtziger Jahren Anziehungspunkt für Gäste aus der ganzen Region war. Zu Pischeldorf gehört das Anwesen Schallerhütte, ein Holzhaus samt Mariengrotte, das in den letzten Jahren mit viel Liebe erstellt wurde.
Der an der Kreisstraße NEW 30 zwischen Hochdorf und Engleshof an der Abzweigung der Gemeindeverbindungsstrasse nach Irchenrieth gelegene Weiler besteht nur aus zwei Anwesen, die sich gelungen in die Landschaft einfügen und einen schönen Blick auf die Burgruine Leuchtenberg bieten.
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